Felsgruppe: Regelung: Zeitraum:
Arber-Seewand Naturschutzgebiet mit Kletterverbot
(Es handelt sich in diesem Fall um
Eisklettern - im Sommer ist das ein
flacher Bruchhaufen)
ganzjährig

Felsen am Arbergipfel
(Bergwacht-Block,
Richard-Wagner-Kopf)

Kletterverbotganzjährig
Kleiner - und großer Falkenstein Kletterverbot (Nationalparkgebiet) Ausnahmeregelung für die Bergwacht Zwiesel für die Richterwand
Breitnauer Riegel bei Zwiesel Kletterverbotganzjährig
Hennenkobel bei Zwiesel Kletterverbot für die Ostseiteganzjährig
Buchberger Leiten bei Grafenau Kletterverbotganzjährig
Felsen am Rachel
(Rachel-Seewand)
Kletterverbot (Nationalparkgebiet) ganzjährig
Felsen am Dreisessel Kletterverbotganzjährig
Silberberg bei Bodenmais Kletterverbot
(Geotop)
ganzjährig
Felsen am Ossergipfel Kletterverbotganzjährig
Weißensteiner Pfahl bei Regen Naturschutzgebiet mit Kletterverbot ganzjährig
Bernhardriegel Kletterverbotganzjährig
Viechtacher Pfahl, unterer Felsengrat Naturschutzgebiet mit Kletterverbot ganzjährig
Viechtacher Pfahl, oberer Felsengrat

Naturschutzgebiet mit Kletterverbot
Ausnahmeregelung ab 01.04. zum
Klettern in den Südwänden am
"Kinderfelsen", re. vom 1. Turm,
1. Turm ("Schuppe"),
2. Turm ("Kamin"),
4. Turm ("schräger Riß")

ganzjährig
Waldbadfelsen u. Müllerfelsen bei Mitterfels Kletterverbotganzjährig
Rauchröhren am Kaitersberg
bei Kötzting
Kletterverbot am PS-Massiv
(Österreicher Massiv) für den
re. Sektor ab der Route "Heidi"
wg. Schwefelflechte
Kletterverbot am Kübelreiterblock
u. Kletterverbot für die Route
"Red roses for me" an der Rück-
seite der Rauchwandverschneidung
ganzjährig

Steinbühler Gesenke am
Kaitersberg bei Kötzting

befristetes Kletterverbot wg.
Wanderfalkenbrut

befristetes Kletterverbot
1.02. bis 15.07.

Döttenbrunner Wand (Torfels)
bei Geigant

Kletterverbot für die Route
"Messerjocke" am Sektor
Taka-Tuka-Land wg.
Moosbewuchs (???)

ganzjährig
Steinbruch bei MettenKletterverbot wegen Verwendung des Steinbruches als Bauschuttdeponie ganzjährig
Ausnahmegenehmigung für die Sektoren "Lost Love" und "Pumukl" für den DAV Deggendorf und die Bergwacht Deggendorf

Kletterverbote im Bayrischen Wald:
(Stand: Februar 2008)


Weitere Informationen unter:  DAV Felsinfo-System

Gebiet: Betreute Felsen: Ansprechpartner:
Kaitersberg bei Kötzting

Rauchröhren, Steinbühler Gseng

Christian Hartl
Deggendorfer GebieteDeggenau, Steinbruch Metten

Erich Binder, Andi Bachmann
DAV-Sektion Deggendorf

Teufelsfelsen bei MitterfelsTeufelsfelsenHannes Forster
DAV-Sektion Straubing
Torfelsen bei GeigantTorfelsen Christian Fuhrmann
DAV-Sektion Regensburg
Ortsgruppe Cham
Felsen bei Neuburg am InnInntalklettergarten

Emanuel Hofer
DAV-Sektion Passau

Felsbetreuung im Bayerischen Wald

In der von den Kletterverbänden geschaffenen Betreuungsstruktur der außeralpinen Felsgebiete Deutschlands ist für jedes Klettergebiet ein örtlicher Felspate zuständig. Dieser kümmerst sich um die Sanierung seines Klettergebietes, informiert die Kletterer vor Ort über Besonderheiten und pflegt Kontakt zu den Anwohnern und lokalen Behörden. Oft handelt es sich um eine DAV-Sektion, eine Gruppe aus einem anderen Bergsportverband, oder einen Zusammenschluss mehrerer Gruppen.

Die zugehörigen Informationen hierüber finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

Vertreter der I.G.Klettern Frankenjura, Fichtelgebirge und Bayerischer Wald für den Bayerischen Wald ist:
Christian Hartl
Rattersberg 1
94267 Prackenbach

Regionalvertreter des DAV für den Bayerischen Wald ist:
Dr. Jörg Eberlein
Winibaldstraße 12
82 515 Wolfratshausen



Sperrungen / Sperrunginfos

Kletterverbote im Bayerischen Wald

Felsbetreuung im Bayerischen Wald

Kletterverbote / Sperrungen (Südl. - u. Nördl. Frankenjura)

Südl. Frankenjura: Hardt im Laabertal Von Sperrung bedroht !!!

An alle Kletterer,

die zunehmende Beliebtheit und Frequentierung des kleinen Klettergebietes HARDT (Laabertal) führt leider mittlerweile zu einer erheblichen und sicher auch nicht unberechtigten Verärgerung von Eigentümer und Anwohnern.

Hauptgründe sind:

a) Die schwierige und ungünstige Parksituation und die damit verbundene Belästigung der Anwohner sowie die Verkehrsbehinderung und - gefährdung. Das Parken im Zugangsbereich zum Klettergebiet, und zwar auch links und rechts der Hauptstrasse (!), ist der schwerwiegendste Kritikpunkt.
b) Die Lärmbelästigung durch die Kletterer.
c) Das Nicht-Beachten des absoluten Rauchverbots im Wald.

DIES HAT DAZU GEFÜHRT, DASS DER EIGENTÜMER DES KLETTERGEBIETES DAS BETRETEN UND KLETTERN VERBIETEN WILL.

Die Aussage ist eindeutig:
Dies ist keine diffuse Drohung, sondern ein bereits gefasster Beschluss des Eigentümers, der sich sogar schon über die rechtlichen Möglichkeiten informiert hat (!) Mitglieder des DAV Regensburg konnten in einem Gespräch mit dem Eigentümer folgendes erreichen: Wir bekommen eine Bewährungsfrist um die oben genannten Punkte erkennbar zu verbessern. Wenn sich innerhalb dieser Frist nichts verbessert hat, ist das Klettergebiet allerdings definitiv verloren !

DESHALB UNSER APPELL AN ALLE, DIE AUCH IN ZUKUNFT NOCH IN HARDT KLETTERN WOLLEN:

a) Parkt AB SOFORT nicht mehr im Ortsbereich von Hardt, insbesondere unterhalb des Klettergebietes, sondern auf dem Wanderparkplatz neben der Kläranlage (von Hardt Richtung Eilsbrunn). Das ist verdammt ernst gemeint!
b) Das laute Rumschreien beim Klettern ist sowieso uncool und out. Felsen sind Schallverstärker, also benehmt euch zivilisiert.
c) Das Rauchen im Wald (nicht nur in diesem) ist im Sommer generell verboten und Kippen auf dem Waldboden oder in Felsritzen im Einstieg (wo meine kleine Tochter sie wieder rausfriemelt) sind eine Schweinerei, mehr muss ich wohl nicht sagen.
d) Habt Verständnis für die Anwohner und vermeidet jegliche Belästigung oder Konfrontation.
e) Denkt über Ausweichgebiete nach, wenn es in Hardt voll ist. Im Umkreis von 5 km gibt es weitere Felsen und diverse Bouldermöglichkeiten.
Auswärtige Besucher sollten sich fragen, ob 100 km Fahrt für 10 Meter Wandhöhe wirklich sinnvoll sind. Bitte denkt daran, wir sind nur Gäste in diesem Klettergebiet und auf die Akzeptanz von Eigentümer und Anwohnern angewiesen. Wenn wir es nicht schaffen, eine spürbare Verbesserung der Situation zu erreichen, ist das Gebiet verloren.

Ingo Klemm für den DAV Regensburg
(Gebietsbetreuer für Alling, Stifterfels, Hardt)


Infos zur aktuellen Situation auf: juraclimbs.de


Neutouren-Appell für das Klettergebiet Kaitersberg

1. Umlenkhaken
Es ist wünschenswert, daß jeder Erschließer Umlenkhaken anbringt. Das Aussteigen auf den Felsköpfen und Gipfeln ist kletterkonzeptionell untersagt.
2. Information
Vor Erschließung einer Neutour muß ein Vertreter der Kletterverbände über das Vorhaben informiert werden. Offizieller Felsbetreuer für das Klettergebiet Kaitersberg ist Christian Hartl. Der Erschließer wird informiert, ob sein Projekt in einem kritischen Bereich liegt, oder nicht. (Gegebenenfalls kann auch der Kontakt zu IG Klettern Frankenjura und Fichtelgebirge e. V., den Erstbegehern, Dr. Jörg Eberlein (Beauftragter für Klettern und Naturschutz des Deutschen Alpenvereines im Bayerischen Wald und dem südl. Frankenjura oder den zuständigen Behörden vermittelt werden).
3. Vegetationsputz
Das Putzen von zusammenhängenden Vegetationszonen zur Errichtung einer Neutour muß unterbleiben. In einem solchen Fall sollte von der Neutour abgesehen werden.
4. Auswahl
Die Erschließung von Felsen geringer Höhe soll unterbleiben. Unsinnige "Resterschließungen" in geringem Abstand zu bereits bestehenden Routen sollen unter- bleiben.
5.
Routennamen
Das Anschreiben von Routennamen od. das Anbringen von Metallschildern mit dem Routennamen am Einstieg einer Kletterroute muß unterlassen werden.

Sanierungsstatement für das Klettergebiet Kaitersberg

1.
Die klettersportliche Tradition am Kaitersberg soll erhalten bleiben. Diese Tradition beinhaltet auch eine Vielfalt der Stile. Diese Vielfalt soll bestehen bleiben, ohne eine Weiterentwicklung zu hemmen. Jeder Kletterer muss eigenverantwortlich entscheiden, ob er den Gesamtanforderungen einer Route gewachsen ist und diese begehen kann.
2. Jeder Erstbegeher darf die Hakendichte in seinen Routen nach seinen Bedürfnissen bestimmen. Dabei ist auf eine optimale Einhängepositionen zu achten und der Neutourenappel der Haupterschließer am Kaitersberg zu beachten. Durch das Einrichten einer Kletterroute erwirbt der Erstbegeher ein gewisses Recht an seiner Kreation. Gegen den Willen des Erstbegehers soll der Charakter einer Kletterroute nicht verändert werden. Setzen von zusätzlichen Haken und Entfernen von vorhandenen Haken darf nur nach Rücksprache mit dem Erstbegeher bzw. den Kletterverbänden erfolgen.
3. Nach Rücksprache mit dem Erstbegeher können "verbohrte" Haken umgesetzt werden. Gleiches gilt für das Anbringen zusätzlicher Haken an Kletterstellen oder in Routen, deren Charakter sich im Laufe der Zeit z. B. durch Griffausbruch entscheidend verändert hat.
4. Kann die Meinung des Erstbegehers nicht eingeholt werden, sollen die örtlichen Kletterroutenerschließer gemeinsam eine Entscheidung treffen. Bei dieser Entscheidung sollen die natürlichen Gegebenheiten, die klettersportliche Bedeutung und der Gesamtcharakter der Route berücksichtigt werden.
5. Routen bzw. Passagen von Routen, die mit mobilen Sicherungsmitteln (Klemmkeile, Friends und Schlingen) erstbegangen wurden, sollen nicht mit Haken nachgerüstet werden. Ein Ersetzen von Sanduhren durch Bohrhaken soll nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen (Sanduhren sind allerdings eine Rarität im Granit-Gneis).
6. Die Schwierigkeit einer Kletterroute darf sich durch die Sanierung nicht verändern, d. h. technisch erstbegangene Routen sollen weiterhin technisch begehbar bleiben.
7. Das Entfernen von Haken darf nur in Rücksprache mit dem Erstbegeher der nachsanierten Tour oder den örtlichen Kletterroutenerschließer in gemeinsam getroffener Entscheidung erfolgen.
8. Zur Sanierung und Einrichtung von Neutouren sollte nur Material verwendet werden, das den gängigen Normen entspricht (siehe hierzu auch das „Bohrhakenskript“ von Jürgen Kollert (IG-Klettern) und das Skript „Einmaleis der Verbundhaken“ vom Sicherheitskreis des Deutschen Alpenvereines). Die Sanierung muss fachgerecht ausgeführt werden.

Unterzeichner:
Christian Hartl (Felsbetreuer des Klettergebietes Kaitersberg)     
Thomas Stallinger 
Christian Lermer
Joachim Oschek
     
Alfred Bergbauer
Dr. Jörg Eberlein (Naturschutzbeauftragter des DAV für den Bayerischen Wald)
Uli Schlieper (Kleimbing.de)

Neutourenappell u. Sanierungsstatement zum Klettergebiet Kaitersberg


Kletterverbote, befristete Kletterverbote für das Südliche und das Nördliche Frankenjura:

 

Boulderappell der IG Klettern Frankenjura, Fichtelgebirge und Bayerischer Wald e. V.

Boulder-Appell ...

Die zunehmende Popularität des Boulderns im Nördlichen Frankenjura hat in letzter Zeit zu heftiger Kritik v.a. von Jagd- und Forstwirtschaft, aber auch von Grundstückbesitzern und Behörden geführt. Um einer drohenden Fehlentwicklung, sprich behördlichen Reglementierung vorzubeugen, hatte die IG Klettern am 21.11.1998 die führenden Vertreter der Boulderszene zu einem Treffen nach Morschreuth eingeladen.

Nach einer ausgiebigen Diskussion einigten sich die Aktivisten der Szene auf einen Empfehlungskatalog für das Bouldern im Nördlichen Frankenjura, ähnlich dem bekannten Erstbegeherappell. Es bleibt zu hoffen, daß sich alle Aktiven, auch die die nicht anwesend waren, in Zukunft an die vereinbarten Spielregeln halten.

... für Frankenjura und Fichtelgebirge & Bayerischer Wald

  1. Neue Bouldergebiete mit Landratsamt und Privatbesitzer abklären.
  2. Keine Erschließung von stark bewachsenen Felsen. Keine Gehölze ohne Einwilligung vom Besitzer entfernen.
  3. Eine Stunde vor Dunkelheit in geschlossenen Waldgebieten nicht mehr die Wege verlassen.
  4. Keine gesperrten Wege mit PKW befahren, rücksichtsvoll parken.
  5. Keine Veröffentlichung von Bouldergebieten.

Sperrungen Südl Frankenjura per Kletterkonzeption
Sperrungen Nördl Frankenjura - aktuell ! (I.G. Klettern)
Aktuelle Hinweise und Infos zu Sperrungen im Laabertal, Donautal und Altmühltal findet man immer auf: juraclimbs.de
Die neu hinzugekommenen Kletterregelungen am Kaitersberg (Stand: 06/2009): Kletterregelungen im Glasscherbenviertel: 1. Zustieg ausschließlich nur noch über den kleinen Pfad, der oben vom Hauptwanderweg E6 / Goldsteig herunter zur Wand abzweigt ! (unter der 2010 errichteten Ablanderung durch, dann nach links – kleiner Zustiegswegweiser) 2. Ausstiegsverbot an allen Routen, das heißt am letzten Haken umlenken ! 3. Für das ganze Gebiet gilt ein Magnesia-Verbot ! 4. Der Fels befindet sich in Zone 2, das heißt Klettern nur noch auf bestehenden Routen, es herrscht absolutes Neutourenverbot ! Grund: Lage im FFH-Gebiet, Krauser Rollfarn im Zustiegsbereich zur ehemaligen Abseilkette (wurde entfernt), bestimmte Flechtenarten Dieses Gebiet wird die nächsten 4-5 Jahre von Biologen gemonitort, sollte es zu einer Verschlechterung kommen, welche auf das Klettern und die Kletterer zurückzuführen ist, so droht ein Totalverbot ! Deshalb haltet Euch an die Vereinbarungen und sprecht andere Kletterer vor Ort auch an, wenn diese dies – aus welchen Gründen auch immer nicht beachten sollten ! Zudem wurde auch ein zweisprachiges Schild (deutsch/tschechisch) mit den Regelungen vor Ort, am Wandfuss der Oberen Wand angebracht.
Kletterregelungen am Riesenblock: Abgesehen von der bereits seit der Kletterkonzeption Bayerischer Wald (2001) her bestehenden jährlichen Sperrung von 1.02. bis 15.07. wg. Wanderfalkenbrut kommt neu hinzu, das ab sofort (2009) der Vorblock mit den Routen „Awful Gulch“, „Mr. Bean“ und „Jungfernschlupf“ ganzjährig gesperrt sind. Heuer im Sommer (2010) wurden die Haken zur Sicherstellung dieses Verbotes aus den beiden Routen entfernt. Ferner ist ebenfalls die Uraltroute „Südverschneidung“ und die Ausstiegsvariante zur dieser Route „Mr. Lucky“ ganzjährig gesperrt. Grund: Lage im FFH-Gebiet, Krauser Rollfarn im Bereich der genannten Kletterrouten.